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RFID Transponder

Ein RFID - Transponder („Tag“) besteht aus vier grundlegenden Elementen:

Einem Chip inkl. Antenne (zusammen bilden diese Teile das Inlay), sowie dem bekannten Obermaterial aus Papier oder einer kunststoffartigen Hülle und dem Untermaterial, dem so genannten Release-Liner. Es können natürlich auch widerstandsfähigere Materialien zum Schutz des Chips und der Antenne gewählt werden.

Bei den RFID-Tags gibt es zwei unterschiedliche Arten von Transpondern. Es gibt den aktiven (kostenintensiv) oder den passiven (preiswert) Transponder.

Aktiver Transponder

Bei den aktiven Transpondern verfügen die RFID-Chips über eine externe Energiequelle, die mit Strom versorgt werden um eine besonders große Distanz von bis zu 100 m zu einem nächstgelegenen Lesegerät zu überbrücken.

Bei den aktiven Transpondern ist die Größe des Datenspeichers besonders interessant, da sie deutlich höher liegt als bei einem passiven RFID-Tag. Die Größe des Speichers ermöglicht die Auslagerung von Daten in den Tag um, z.B. die Datenbank bei ihren Zugriffszeiten zu entlasten. Die Daten können auf den Tag jederzeit von einem aktiven Lesegerät neu geschrieben oder verändert werden.

Diese Art des RFID Transponders ist besonders dann effektiv, wenn man die Lebensdauer der aktiven Transponder einschätzen kann. Die geringe Lebensdauer eines aktiven Transponders, ist auch das Hauptargument um sich gegen einen aktiven Transponder zu entscheiden. Des Weiteren sind die aktiven Transponder in der heutigen Zeit noch nicht sehr Platz sparend konzipiert und daher sehr schwer zu montieren. Ein weiterer Aspekt sind die erheblichen Kosten von aktiven Transpondern, die bei der Wahl eines Systems mit aktiven Transpondern, berücksichtigt werden müssen. Da der Kostenpunkt immer eine wichtige Rolle in der Produktion eines Unternehmens spielt, sollte man genau überlegen, ob ein Einsatz von aktiven Transpondern einen wesentlichen Vorteil verschafft, da man sich sonst für einen passiven Transponder entscheiden sollte.

Passiver Transponder

Bei den passiven Tags spielt die fast unbegrenzte Lebensdauer eine wichtige Rolle, da sie über eine Induktionsfläche vom Lesegerät mit Strom versorgt werden kann.

Die geringe Größe und das geringe Gewicht sind weitere Vorteile um die passiven Transponder optimal in Situationen zu nutzen, wo aktive RFIDChips keinen Sinn ergeben würden (z.B. einen passiven Transponder in einem Buch). Die passiven Transpondern sind deutlich niedriger im Preis als die aktiven Tags und daher ein guter Ersatz, wenn das Kriterium der Lebensdauer eine entscheidende Rolle in der Wahl des Mediums spielt. Passive Transponder können nur die jeweilige Frequenz eines geeigneten Lesegerätes bedienen und das macht die Transponder sehr starr in ihrer Verwendung.

Da die passiven Tags keine externe Energiequelle verfügen, ist ihre Reichweite stark eingeschränkt. Des Weiteren verfügen passive Tags über eine erheblich kleinere Speicherkapazität als die aktiven Transponder.
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